Letzte Aktualisierung: 23.08.2024
Alle Blog-Beiträge
Der geplante EU KIDS Act – Überblick und Einordnung
In seinem Blogbeitrag gibt Stephan Dreyer einen Überblick über den EU KIDS Act als europaweiten Rechtsrahmen für den Online-Jugendmedienschutz und ordnet ihn ein. Der EU KIDS Act ist, so Stephan Dreyer, der bislang weitreichendste Versuch einer gesetzlichen Einhegung der Gestaltung von einer Vielzahl von Online-Diensten mit dem Ziel des Kinder- und Jugendmedienschutzes.
Was bedeutet es heute wirklich, mit dem Internet aufzuwachsen?
Das Forschungsnetzwerk EU Kids Online hat in seiner internationalen Vergleichsstudie neue Befunde zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Claudia Lampert und Brian O’Neill erklären die komplexen Ergebnisse in einem englischsprachigen Blogartikel, der die Erfahrungen der jungen Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Landtagswahlkampf auf TikTok: Wie einzelne Accounts die Reichweite der Parteien prägen
Am 6. September 2026 wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Angesichts der Aussicht, dass die AfD stärkste Kraft werden könnte, richtet sich bundesweit große Aufmerksamkeit auf die Wahl. Der FGZ-Blogbeitrag von Azade Kakavand und Tet Turiy analysiert die Präsenz der Parteien auf der Social-Media-Plattform TikTok.
Wie politisch handlungsfähig sehen sich Jugendliche?
In einem aktuellen Projekt von Leonie Alatassi erarbeiten Schüler*innen, was politische Teilhabe für sie bedeutet, wie sie gefördert werden kann und welche Hindernisse dabei bestehen. Die ersten Workshops machen deutlich: Viele junge Menschen wollen sich einbringen. Dafür brauchen sie aber nicht nur Informationen, sondern auch konkrete Unterstützung und Räume, um sich zu erproben.
KI-Fehlverhalten und die Grenzen der Verantwortung
In diesem Blogbeitrag schreibt Moritz Wiechert über den Fall eines KI-Agenten, der nach einem Konflikt eigenständig einen diffamierenden Blogbeitrag veröffentlichte, und darüber, welche Herausforderungen autonome KI-Systeme für das Äußerungsrecht und die Frage nach rechtlicher Verantwortung aufwerfen.
Trotz unterschiedlicher Meinungen im Gespräch bleiben? Zwei Beispiele aus der Praxis
Ob beim Familienessen oder in der Mittagspause: Unterschiedliche Meinungen gehören zum Alltag. Doch was passiert, wenn Menschen trotz kontroverser Ansichten im Gespräch bleiben? Dieser Beitrag stellt die Dialogformate „Was Deutschland verbindet“ und „Context Collapse“ vor und zeigt, wie solche Begegnungsräume zu gemeinsamer Meinungsbildung und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen können.
Was Gespräche mit Andersdenkenden verändern können
Bei dem ARD-Dialogformat „Was Deutschland verbindet“ kommen Menschen aus ganz unterschiedlichen Hintergründen miteinander ins Gespräch. Das HBI erforscht begleitend, wie sich die Diskussionen auf die Einstellungen der Teilnehmenden auswirken. Nun liegen erste Ergebnisse vor.
Was bedeutet die Nutzung kommunikativer KI im Journalismus?
Im Rahmen eines ethnografischen Forschungsaufenthalts untersucht Wiebke Loosen die Austria Presse Agentur (APA) als eines von drei Medienhäusern in Europa. Im begleitenden Interview mit der APA-Value erläutert sie, was kommunikative KI im journalistischen Kontext bedeutet, welche Fragen ihre Forschung im Projekt "Kommunikative KI (Com AI)" leiten, warum die APA dafür ein besonders aufschlussreiches Forschungsfeld ist – und welche übergreifenden Erkenntnisse sich daraus für Medienorganisationen ableiten lassen.
Wie gelingt differenzierte KI-Berichterstattung?
Öffentliche Debatten über KI bewegen sich oftmals zwischen technologischen Heilsversprechen und dystopischen Zukunftsszenarien - wie können Journalist*innen differenziert über dieses Thema berichten, das allgegenwärtig und zugleich schwer greifbar ist? Eine Research Clinic am HBI hat die Herausforderungen der KI-Berichterstattung und mögliche Lösungsansätze diskutiert.