Wie wir miteinander kommunizieren, prägt unsere Gesellschaft. Öffentliche Debatten, politische Meinungsbildung, journalistische Angebote, soziale Medien, Plattformen und KI-Systeme bestimmen heute mit, was Menschen wissen, worüber sie streiten und wem sie vertrauen. Programmbereich 2 untersucht, wie solche Kommunikationsräume funktionieren, welche Regeln sie brauchen und wie sie im öffentlichen Interesse gestaltet werden können.
Im Mittelpunkt steht die Frage, unter welchen Bedingungen öffentliche Kommunikation gelingt: Wie entstehen Orientierung, Vertrauen und gemeinsame Verständigung? Welche Rolle spielen Medien, Plattformen, Algorithmen und neue Technologien? Und wie kann das Recht dazu beitragen, Kommunikationsräume fair, offen, demokratisch und verantwortungsvoll zu gestalten?
Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf digitale Plattformen und soziale Medien. Auch klassische Medien wie Rundfunk, Presse und öffentlich-rechtliche Angebote bleiben zentral. Sie verschwinden nicht durch digitale Kommunikation, sondern stehen mit ihr in einem engen Wechselverhältnis. Menschen informieren sich heute über viele Kanäle zugleich. Gerade deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie unterschiedliche Medienformen zusammenwirken und welche Bedeutung sie für Demokratie, Öffentlichkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt haben.
Programmbereich 2 umfasst zwei Forschungsgruppen: