Welche Rolle spielen digitale Medien im gesundheitsbezogenen Handeln? Wie kann durch kommunikationswissenschaftliches Wissen die Gesundheitskommunikation optimiert werden?
Die Forschungsgruppe „Gesundheitskommunikation“ befasst sich mit der Veränderung gesundheitsbezogener Kommunikationsprozesse im Kontext fortschreitender digitaler Transformationen. Dabei untersucht sie gesundheitsbezogene Kommunikationsphänomene in digitalen Umgebungen – von Health- und Sickfluencern in sozialen Medien, Gesundheits-Apps, Serious Games oder Games for Health bis hin zum Einsatz KI-gestützter Anwendungen im Gesundheitskontext.
Im Zentrum stehen die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf gesundheitsbezogene Kommunikationsprozesse. Hierzu zählen u. a. Fragen nach dem Einfluss dieser Technologien auf das Vertrauen in gesundheitsbezogene Informationen, die Zuschreibung medizinischer Expertise, die Qualität der Arzt-Patienten-Beziehung sowie auf gesundheitsbezogene Einstellungen und Verhaltensweisen – beispielsweise im Hinblick auf Prozesse der gemeinsamen und informierten Entscheidungsfindung (Shared-Decision-Making).
Darüber hinaus befasst sich die Forschungsgruppe mit der gesundheitsbezogenen Funktion automatisierter Kommunikation (z. B. mit Chatbots) und der Frage, welchen Einfluss diese auf die mentale Gesundheit – insbesondere von Jugendlichen und jungen Erwachsenen – hat.
Leiterin der Forschungsgruppe: Dr. Claudia Lampert