Prof. Dr. Wiebke Loosen ist Senior Researcher am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) sowie Professorin an der Universität Hamburg (gemäß §17 des HmbHG). Am HBI leitet sie die Forschungsgruppe Transformation von Journalismus und Öffentlichkeit. Sie erforscht die Transformation des Journalismus in einer sich verändernden Umwelt, die sich wandelnde Beziehung zwischen Journalismus und seinem Publikum sowie die theoretischen Grundlagen kommunikativer KI zwischen Medium und Kommunikationspartner. Diesen Fragen nähert sie sich aus kommunikationstheoretischer und mediensoziologischer Perspektive, mit besonderem Interesse daran, wie menschliche und maschinelle Kommunikation einander verändern.
Wiebke Loosen ist Co-Sprecherin der von DFG und FWF geförderten Forschungsgruppe (FOR 5656) „Kommunikative KI: Die Automatisierung der gesellschaftlichen Kommunikation“ (ComAI), die untersucht, wie sich gesellschaftliche Kommunikation verändert, wenn kommunikative KI Teil von ihr wird; innerhalb der Forschungsgruppe leitet sie das Teilprojekt zur Rolle kommunikativer KI im Journalismus. Zudem ist sie im internationalen Netzwerk der Worlds of Journalism Study (WJS) aktiv und hat in der dritten Welle die deutsche Teilstudie verantwortet. Sie ist Mitglied im Forschungsverbund Kommunikative Figurationen – einer gemeinsame Initiative der Universität Bremen und des HBI.