Aktuelles
Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut
8. Mai 1945: Die stille Reaktion auf die Kapitulation der deutschen Wehrmacht in Lüneburg
Zum Gedenken an den Tag der Befreiung am 8. Mai 1945 hat Dr. Hans-Ulrich Wagner einen Beitrag für den Podcast „Archivradio“ der ARD verfasst. Darin geht es um ein Tondokument des BBC-Journalisten Wynford Vaughan-Thomas, der aus Lüneburg über die Verkündigung der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 berichtet.
Wie verbreiten sich klimabezogene Mis- und Desinformationen in sozialen Medien?
Philipp Kessling (HBI) und Hanna Börgmann (Institute for Strategic Dialogue Germany) sprechen über die Ergebnisse des im Rahmen des Kooperationsprojekts NOTORIOUS kürzlich erschienenen Forschungsberichts „Destruktive Diskurse: Digitale Verbreitung von klimabezogener Mis- und Desinformation“.
Destruktive Diskurse
Der gemeinschaftlich im Rahmen des Forschungsprojektes „NOTORIOUS“ erstellte finale Forschungsbericht untersucht die plattformübergreifende Verbreitung von klimabezogener Mis- und Desinformation. Am HBI haben Philipp Keßling, Dr. Felix Victor Münch, Dr. Gregor Wiedemann und Mattes Ruckdeschel an dem Bericht mitgewirkt.
Themenheft IJPP „Globale Mythen und Magie rund um KI“
Für ein Themenheft der Zeitschrift „International Journal of Press/Politics“ zum Thema „Global Myth and Magic around AI: Enchanted Determinism and Folk Theories in Public Discourses on AI“ bitten die Gastherausgeber*innen um Einreichungen bis zum 15. Juni 2025.
DSA DMA Kommentar
Es ist die umfangreichste Publikation, die das HBI je erstellt hat: die 1600 Seiten starke Kommentierung zum Digital Services Act (DSA) und der Digital Markets Act (DMA), herausgegeben von Tobias Mast, Matthias C. Kettemann, Stephan Dreyer und Wolfgang Schulz. Neben einigen aktuellen und ehemaligen Forscher*innen des Instituts konnten knapp 30 weitere Expertinnen und Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für das Kommentarprojekt gewonnen werden.
Staatsvertrag zur Reform des Verfahrens zur Festsetzung des Rundfunkbeitrags
In einem Kurzgutachten nehmen Wolfgang Schulz und Tobias Mast Stellung zum Staatsvertrag zur Reform des Verfahrens zur Festsetzung des Rundfunkbeitrags (RFinÄStV). Die Länder hatten sich Ende 2024 entschieden, die Säulen der Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu trennen und zunächst den sogenannten Reformstaatsvertrag zu verabschieden und den Prozess der Reform des Verfahrens zur Festsetzung des Rundfunkbeitrags davon losgelöst zu betreiben.
Die ARD und die Politik – Ringen um Unabhängigkeit
Vor 75 Jahren fand die konstituierende Sitzung der ARD statt. Ziel war es, die Sender gegenüber der Politik zu stärken und international mitreden zu können, zum Beispiel bei der Vergabe von Sendefrequenzen. „Die Sender“, das bedeutete damals noch ausschließlich Hörfunk. Im Podcast von Rainer Volk für SWR Kultur beleuchtet der Medienhistoriker Hans-Ulrich Wagner gemeinsam mit anderen Medien-Expert*innen die Geschichte der ARD.
Sascha Hölig über seine Arbeit zur Selbstverpflichtungserklärung des ZDF
Medienforscher Dr. Sascha Hölig ist Sachverständiger des ZDF-Fernsehrats und hat diesen bei der Umsetzung der in der Selbstverpflichtungserklärung des ZDF festgelegten Qualitätsziele zwei Jahre lang begleitet. Innerhalb des Teams hat er sich hauptsächlich mit den Messinstrumenten des ZDF Kompass, ihren Potenzialen und Grenzen befasst. In einem Interview, erschienen im Newsletter des ZDF-Fernsehrats, zieht er ein Fazit.
Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“ erhält vier Jahre weitere Förderung
Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat beschlossen, den Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“ bis September 2029 weiter zu fördern. Neben den Eigenmitteln der Partnerinstitute stehen dem Verbund zusätzliche 1,2 Millionen Euro für Forschung und Wissenstransfer zur Verfügung. Das HBI untersucht im Research Lab „Praktiken der Aneignung“ auch historische Memes und TikTok-Videos sowie geschichtliche Instagram- und Twitter-Accounts.
Termine
Jugendliche in einer digitalen Gesellschaft
8. Oktober 2026Auf der Konferenz "Youth in a Digital Society" präsentiert Leonie Alatassi Forschungsergebnisse zur algorithmischen Kompetenz junger Menschen auf TikTok.
PotsdamSichtbarkeit ist Macht: KI, Plattformen und Medienpolitik
9. Oktober 2026Anna von Garmissen moderiert auf der Frankfurter Buchmesse eine Podiumsdiskussion über den Einfluss von KI und digitalen Plattformen auf Journalismus und Pressefreiheit.
FrankfurtPressefreiheit unter Druck
13. Oktober 2026Was setzt Pressefreiheit unter Druck? Journalist*innen und Wissenschaftler*innen diskutieren im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit über die Bedingungen für unabhängigen Journalismus.
HamburgJournalismus unter Druck von rechts
15. Oktober 2026Mit dem Aufstieg des Populismus geraten Journalist*innen immer stärker ins Visier rechter Akteure. Wie recherchiert man im rechten Milieu? Wie lassen sich rechte Netzwerke aufdecken? Was bedeuten die Angriffe auf die Pressefreiheit für den Journalismus? Darüber sprechen Forschende des HBI mit Medienpraktiker*innen.
HamburgWarum KI die Medienkrise nicht lösen wird
29. Oktober 2026Wiebke Loosen diskutiert beim Publix Thursday über die Möglichkeiten und Grenzen von KI im Journalismus.
BerlinHamburger Horizonte 2026
Online-Sicherheit von Jugendlichen: Wie viel Adultismus darf’s denn sein?
11. November 2026Das HBI veranstaltet bei den Hamburger Horizonten eine Diskussion über Online-Sicherheit, Schutz und Selbstbestimmung von Jugendlichen.
Hamburg