Leibniz-Institut für Medienforschung - Hans-Bredow-Institut

Aktuelles

Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut

Cover der Zeitschrift "Youth and Society" Ausg. 1/2025
Artikel in der Zeitschrift Youth & Society

Informations- und politische Engagementpraktiken benachteiligter Jugendlicher

In der Studie mit dem englischsprachigen Originaltitel „Disinterested and Disillusioned? Information and political engagement practices of young people from disadvantaged backgrounds“ werden die Informations- und Partizipationspraktiken junger Menschen mit niedrigem formalem Bildungsniveau untersucht.

zwei Personen im Gespräch vor einem Mischpult sitzend
Interview im Online-Magazin LEIBNIZ

Die Bühne im Kopf

Hans-Ulrich Wagner und Hörspielmacher Klaus Buhlert sprechen im Online-Magazins LEIBNIZ über 100 Jahre Hörspiel, veränderte Hörgewohnheiten und erläutern, warum es wichtig ist, dass unsere Gesellschaft sich anspruchsvolle Hörspiele als "Teil einer kulturellen Heimat" leistet. 

Leonie Wunderlich
Neue Folge von "Tonspur Wissen"

Wie informieren sich junge Wählerinnen und Wähler?

Klassische Medien wie Radio und Fernsehen spielen in der politischen Bildung weiterhin eine Rolle, werden jedoch zunehmend durch soziale Medien ergänzt – und teils auch ersetzt. Was bedeutet das für die anstehende Bundestagswahl? Wie informieren sich junge Wählerinnen und Wähler? Darüber spricht Leonie Wunderlich in der neuen Folge von "Tonspur Wissen - der Podcast von Rheinischer Post und Leibniz-Gemeinschaft".

Portrait Matthias C. Kettemann
Interview auf Wissenschaftskommunikation.de

„Wir müssen nicht den Abgesang auf die Demokratie anstimmen“

Wie gefährlich sind Desinformationskampagnen? Der Rechtswissenschaftler Matthias Kettemann hält den oft beschworenen Zusammenhang zwischen Fehlinformationen und „Demokratiegefährdung“ für fragwürdig. Im Gespräch mit Anna Henschel auf dem Portal Wissenschaftskommunikation.de nimmt er Bezug auf Forschungsergebnisse, die er jüngst veröffentlicht hat.

KI-generiertes Bild mit drei Knetfiguren, die ein Selfie von sich machen
Gutachten für die KJM

Wenn Filter das Körperbild verzerren

Dank Beauty-Filtern sind junge Menschen auf Social Media mit oft unrealistischen Schönheitsidealen konfrontiert. Dies kann Körperbildstörungen und Essstörungen begünstigen. Sollten also bearbeitete Bilder gekennzeichnet werden? Keine gute Idee, sagt ein Gutachten des HBI im Auftrag der KJM: Die rechtlichen Anforderungen an eine durchsetzbare gesetzliche Regelung sind hoch, die positiven Wirkungen einer Kennzeichnung umstritten. Statt einer rechtlichen Kennzeichnungspflicht könnten etwa die Algorithmen der Plattformen so angepasst werden, dass sie vielfältigere und realistischere Körperdarstellungen fördern.

Cover des Arbeitspapiers Nr. 75
Arbeitspapier zum Download

Kennzeichnung von bearbeiteten (Influencer-)Fotos: Erforderlichkeit, Wirkung, Regelungsansätze

Müssen, sollen, dürfen digital bearbeitete Fotos in sozialen Medien gekennzeichnet werden? Im Auftrag der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) untersuchte das HBI die Notwendigkeit einer gesetzlichen Kennzeichnungspflicht für bearbeitete Fotos und Videos. Das Gutachten wurde am 5. Februar 2025 der Öffentlichkeit vorgestellt und ist hier als Arbeitspapier zum Download verfügbar.

Stolpersteine mit leuchtenden Kerzen und Rosen drum herum.
Blogserie des Leibniz-Forschungsverbunds "Wert der Vergangenheit"

Erinnerungsarbeit deutschsprachiger Gedenkstätten auf TikTok

Wie nutzen KZ-Gedenkstätten die Plattform TikTok für die Erinnerungsarbeit? Liv Ohlsen und Hans-Ulrich Wagner werfen einen Blick auf die sogenannten Historytoks für die Generation Z und zeigen in der dreiteiligen Blogserie, wie KZ-Gedenkstätten auf ihren TikTok-Accounts diese neue Form der digitalen Erinnerungsarbeit aufgreifen. 

Jan Rau
Expertise in "Le Monde"

Einfluss rechtsextremer Accounts auf Elon Musks Sicht auf Europa

Wie groß ist der Einfluss rechtsextremer Accounts auf Elon Musks Wahrnehmung von Europa? Ziemlich groß, hat die französische Zeitung "Le Monde" in einem aktuellen Beitrag herausgearbeitet und dafür Jan Rau als Experten zum Thema "extreme Rechte und Social Media" interviewt.

Illustration: ein oranger Roboter sitzt inmitten schwarzer Figuren, die Menschen darstellen
Projekt der DFG-Forschungsgruppe ComAI

Kommunikative KI und deliberative Qualität

Welche Auswirkungen haben Social Bots, die Large Language Models (LLMs) verwenden, auf die Qualität die politische Debatte? Das Projekt im Rahmen der DFG-Forschungsgruppe ComAI erforscht kommunikative KI im politischen Diskurs. Als Fallstudien dienen hierbei deutschsprachige Debatten zum Thema Klimawandel auf X, Mastodon und Bluesky.

Termine

Bredows unterwegs

Jugendliche in einer digitalen Gesellschaft

8. Oktober 2026

Auf der Konferenz "Youth in a Digital Society" präsentiert Leonie Alatassi Forschungsergebnisse zur algorithmischen Kompetenz junger Menschen auf TikTok.

Potsdam
Bredows unterwegs

Sichtbarkeit ist Macht: KI, Plattformen und Medienpolitik

9. Oktober 2026

Anna von Garmissen moderiert auf der Frankfurter Buchmesse eine Podiumsdiskussion über den Einfluss von KI und digitalen Plattformen auf Journalismus und Pressefreiheit.

Frankfurt

Hamburger Woche der Pressefreiheit

Pressefreiheit unter Druck

13. Oktober 2026

Was setzt Pressefreiheit unter Druck? Journalist*innen und Wissenschaftler*innen diskutieren im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit über die Bedingungen für unabhängigen Journalismus.

Hamburg

Hamburger Woche der Pressefreiheit

Journalismus unter Druck von rechts

15. Oktober 2026

Mit dem Aufstieg des Populismus geraten Journalist*innen immer stärker ins Visier rechter Akteure. Wie recherchiert man im rechten Milieu? Wie lassen sich rechte Netzwerke aufdecken? Was bedeuten die Angriffe auf die Pressefreiheit für den Journalismus? Darüber sprechen Forschende des HBI mit Medienpraktiker*innen.

Hamburg
Bredows unterwegs

Warum KI die Medienkrise nicht lösen wird

29. Oktober 2026

Wiebke Loosen diskutiert beim Publix Thursday über die Möglichkeiten und Grenzen von KI im Journalismus.

Berlin

Hamburger Horizonte 2026

Hamburger Horizonte 2026

Online-Sicherheit von Jugendlichen: Wie viel Adultismus darf’s denn sein?

11. November 2026

Das HBI veranstaltet bei den Hamburger Horizonten eine Diskussion über Online-Sicherheit, Schutz und Selbstbestimmung von Jugendlichen.

Hamburg
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