Aktuelles
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Neue Regulierungsansätze für algorithmische Systeme
Ein Projekt vom HBI und dem Fachbereich Informatik der Universität Hamburg - gefördert durch die VolkswagenStiftung - macht die Funktionsweisen der Nachrichtenverbreitung auf digitalen Plattformen mit einer innovativen Methode sichtbar und bietet der Medienregulierung damit Anknüpfungsmöglichkeiten für regulatorische Ansätze.
Können wir noch miteinander reden?
In einem zweitägigen Experiment hat die ARD 84 Menschen eingeladen, vor der Kamera offen miteinander zu diskutieren – über alle Unterschiede in Alter, Herkunft und politischer Einstellung hinweg. Das HBI begleitet die Aktion mit einer mehrteiligen Befragung. Jan-Hinrik Schmidt hat untersucht, wie die Teilnehmenden das Dialogprojekt bewerten und was sie daraus mitnehmen.
Was kann und darf KI leisten?
Bringt KI im Journalismus gute Ergebnisse? Wann gefährdet ihr Einsatz die journalistische Glaubwürdigkeit? Im Interview mit radio3 (rbb) erläutert Antonia Eichenauer Chancen, Gefahren und die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der neuen Technik.
Warum immer mehr Menschen Nachrichten vermeiden
Warum meiden immer mehr Menschen Nachrichten, obwohl sie sich grundsätzlich für das Weltgeschehen interessieren? Julia Behre forscht am HBI zur Mediennutzung in digitalen Medienumgebungen und ordnet das Phänomen der Nachrichtenvermeidung wissenschaftlich ein. Der Beitrag wurde auf NDR Info und als Teil der NDR Fernsehsendung "DAS! Rote Sofa" am 19. Juli 2026 ausgestrahlt.
Teilhabeerfahrungen und -erwartungen von Menschen mit Beeinträchtigung
Im Auftrag der Aktion Mensch haben Jan-Hinrik Schmidt und Milena Braun untersucht, wie Menschen mit Beeinträchtigung den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland bewerten. Die Studie zeigt im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung, dass Menschen mit Beeinträchtigung weniger Zusammenhalt erleben, obwohl sie sich häufiger im politischen und ehrenamtlichen Bereich engagieren.
Äußerungsrecht im KI-Zeitalter
Eine Analyse der ersten deutschen Rechtsprechung zu automatisch generierten Inhalten nehmen Wolfgang Schulz und Moritz Wiechert in ihrem Artikel in der Zeitschrift "Künstliche Intelligenz und Recht" vor. Sie zeigen damit, vor welchen fundamentalen Herausforderungen das klassische Äußerungsrecht im KI-Zeitalter steht.
Wo Suche und KI aufeinandertreffen – und Medien verstummen könnten
Suchmaschinen werden zu Antwortmaschinen – und damit verändern sich die Spielregeln des digitalen Informationsökosystems. Für die gesellschaftliche Debatte und die Regulierung braucht es neue Modelle, doch Forschung wie Gesetzgebung geraten angesichts der rasanten KI-Entwicklung zunehmend unter Zeitdruck. Dieses Fazit zog Wolfgang Schulz zum Abschluss des 16. Hamburger Mediensymposiums. Die Aufzeichnung durch TIDE ist nun online.
Was kann und darf KI leisten?
Bringt KI im Journalismus gute Ergebnisse? Wann gefährdet ihr Einsatz die journalistische Glaubwürdigkeit? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Antonia Eichenauer im Projekt „Journalismus: Die Automatisierung der Nachrichten und journalistische Autonomie“. Im Interview mit radio3 (rbb) erläutert sie Chancen, Gefahren und die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der neuen Technik.
Die Geschichte des Hessischen Rundfunks in der Nachkriegszeit
Im Vorfeld des 80. Gründungsjubiläums des Hessischen Rundfunks (hr) arbeitet Hans-Ulrich Wagner die Entstehung des hr wissenschaftlich auf. Der Fokus richtet sich dabei speziell auf unternehmensgeschichtliche, personal- und programmpolitische Entscheidungen im Kontext der Nachkriegszeit.
Termine
Jugendliche in einer digitalen Gesellschaft
8. Oktober 2026Auf der Konferenz "Youth in a Digital Society" präsentiert Leonie Alatassi Forschungsergebnisse zur algorithmischen Kompetenz junger Menschen auf TikTok.
PotsdamSichtbarkeit ist Macht: KI, Plattformen und Medienpolitik
9. Oktober 2026Anna von Garmissen moderiert auf der Frankfurter Buchmesse eine Podiumsdiskussion über den Einfluss von KI und digitalen Plattformen auf Journalismus und Pressefreiheit.
FrankfurtPressefreiheit unter Druck
13. Oktober 2026Was setzt Pressefreiheit unter Druck? Journalist*innen und Wissenschaftler*innen diskutieren im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit über die Bedingungen für unabhängigen Journalismus.
HamburgJournalismus unter Druck von rechts
15. Oktober 2026Mit dem Aufstieg des Populismus geraten Journalist*innen immer stärker ins Visier rechter Akteure. Wie recherchiert man im rechten Milieu? Wie lassen sich rechte Netzwerke aufdecken? Was bedeuten die Angriffe auf die Pressefreiheit für den Journalismus? Darüber sprechen Forschende des HBI mit Medienpraktiker*innen.
HamburgWarum KI die Medienkrise nicht lösen wird
29. Oktober 2026Wiebke Loosen diskutiert beim Publix Thursday über die Möglichkeiten und Grenzen von KI im Journalismus.
BerlinHamburger Horizonte 2026
Online-Sicherheit von Jugendlichen: Wie viel Adultismus darf’s denn sein?
11. November 2026Das HBI veranstaltet bei den Hamburger Horizonten eine Diskussion über Online-Sicherheit, Schutz und Selbstbestimmung von Jugendlichen.
Hamburg