Aktuelles
Meldungen, Publikationen, Projekte, Blog-Beiträge & Podcasts aus dem Institut
Corinna hat Corona: Trackingtechniken und Rechtsfragen
Als Instrumente zur Begegnung der Coronavirus-Pandemie werden Tracking-Ansätze heiß diskutiert. Was hinter der Technik der massenweisen Ortung von Smartphones steckt, was sie für die Bekämpfung der Ausbreitung des Virus verspricht und welche rechtlichen Herausforderungen es beim Einsatz gibt, erklären Stephan Dreyer und Florian Wittner.
Fünf Jahre Haft für kritische Berichte? Ungarns Demokratie als Opfer von Corona
Während der Bundestag zeigt, wie effektiv (und überraschend digital) er in Krisenzeiten arbeiten kann, hat sich das ungarische Parlament selbst entmachtet. Besonders auf die Medien kommen schwierige Zeiten zu. Auf „Fake News“ zu Corona stehen bis zu fünf Jahre Haft. Jetzt wäre die EU gefragt, doch deren Rechtsstaatsmechanismus hat sich bislang als wenig effektiv erwiesen.
Wie informieren wir uns in der Coronakrise?
Das Informationsbedürfnis in der Coronakrise ist enorm. Es gibt viele Fragen, aber wenig klare Antworten. Wie sich Menschen in der aktuellen Krisensituation informieren und warum es gerade ein Podcast zu beachtlicher Bekanntheit geschafft hat, weiß Mediennutzungsforscher Sascha Hölig. Die Fragen stellte Johanna Sebauer.
Auswahlkritierien im Wissenschaftsjournalismus
Weltweit werden jährlich mehr als 2,5 Millionen neue wissenschaftliche Studien publiziert. Wie entscheiden Journalist*innen, über welche Studien sie berichten? Eine Befragung unter 104 Wissenschaftsjournalist*innen gibt Auskunft.
Anne-Kristin Polster: „Anfangs herrschte interdisziplinäre Sprachverwirrung“
Im Interview ist Anne-Kristin Polster. In ihrer Dissertation untersucht sie, inwiefern der Jugendmedienschutz "Medienfiguren" abdeckt. Damit sind "medial vermittelte Bezugspunkte" gemeint, zu denen Kinder und Jugendliche eine Beziehung aufbauen. Zum Beispiel YouTuber oder Charaktere aus Fernsehserien.
Das Partizipationsparadoxon: Strukturwandel der Öffentlichkeit in Zeiten digitaler Intermediäre
In der neuesten Ausgabe der Tendenz stellt sich Jan-Hinrik Schmidt der Frage, ob der gesellschaftliche Zusammenhalt bedroht ist und wie sich die Öffentlichkeit in Zeiten digitaler Intermediäre verändert hat.
Stellungnahme zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Jugendschutzgesetzes
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat am 11. Februar 2020 den Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) vorgelegt. Stephan Dreyer und Wolfgang Schulz nehmen die derzeit laufende Verbändeanhörung zum Anlass, Stellung zu dem Entwurf zu nehmen.
Watchdog-Journalismus in Mexiko
Die Zeiten, in denen Presse und Politik in Mexiko einander kameradschaftlich den Rücken freihielten, mögen vorbei sein, dennoch hat es kritischer Journalismus schwer in diesem Land. Die Journalistin und Medienforscherin Verónica Sánchez forscht nach den Gründen.
Irene Broer: „Wer promoviert, braucht Zeit und Selbstvertrauen“
Irene Broer kommt aus Groningen in den Niederlanden. 2018 kam sie als Doktorandin ans HBI. Durch ihr Bachelorstudium in Kulturanthropologie und ihr Masterstudium in Journalismus, ist sie mit einer vielfältigen Palette an sozialwissenschaftlichen Methoden vertraut. In ihrem Dissertationsprojekt erforscht sie Wissenschaftsjournalismus mit einer ursprünglich aus der Anthropologie entlehnten Methode: der teilnehmenden Beobachtung.
Termine
Jugendliche in einer digitalen Gesellschaft
8. Oktober 2026Auf der Konferenz "Youth in a Digital Society" präsentiert Leonie Alatassi Forschungsergebnisse zur algorithmischen Kompetenz junger Menschen auf TikTok.
PotsdamSichtbarkeit ist Macht: KI, Plattformen und Medienpolitik
9. Oktober 2026Anna von Garmissen moderiert auf der Frankfurter Buchmesse eine Podiumsdiskussion über den Einfluss von KI und digitalen Plattformen auf Journalismus und Pressefreiheit.
FrankfurtPressefreiheit unter Druck
13. Oktober 2026Was setzt Pressefreiheit unter Druck? Journalist*innen und Wissenschaftler*innen diskutieren im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit über die Bedingungen für unabhängigen Journalismus.
HamburgJournalismus unter Druck von rechts
15. Oktober 2026Mit dem Aufstieg des Populismus geraten Journalist*innen immer stärker ins Visier rechter Akteure. Wie recherchiert man im rechten Milieu? Wie lassen sich rechte Netzwerke aufdecken? Was bedeuten die Angriffe auf die Pressefreiheit für den Journalismus? Darüber sprechen Forschende des HBI mit Medienpraktiker*innen.
HamburgWarum KI die Medienkrise nicht lösen wird
29. Oktober 2026Wiebke Loosen diskutiert beim Publix Thursday über die Möglichkeiten und Grenzen von KI im Journalismus.
BerlinHamburger Horizonte 2026
Online-Sicherheit von Jugendlichen: Wie viel Adultismus darf’s denn sein?
11. November 2026Das HBI veranstaltet bei den Hamburger Horizonten eine Diskussion über Online-Sicherheit, Schutz und Selbstbestimmung von Jugendlichen.
Hamburg