Hans-Ulrich Wagner arbeitet seit Dezember 2000 am Institut im Bereich Kommunikations- und Mediengeschichte. Von 2005 bis 2026 leitete er die Forschungsstelle Mediengeschichte, ein Kooperationsprojekt mit der Universität Hamburg, und lehrte im Fachbereich „Sprache, Literatur, Medien I“. Von 2019 bis 2025 stand er am Institut dem Programmbereich 3 „Wissen für die Mediengesellschaft“ vor und war darin für den Kompetenzbereich Mediengeschichte verantwortlich. Seit 2026 leitet er die Forschungsgruppe Mediengeschichte im Programmbereich „Gesellschaftliche Funktionen von Kommunikation und Medien“.
Hans-Ulrich Wagner wurde 1996 an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg mit summa cum laude promoviert. Von 1996 bis Frühjahr 2000 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv und im Sommer/Herbst 2000 Fellow am Deutschen Literaturarchiv. Seine Forschungsinteressen gelten kommunikativen Prozessen in der Vergangenheit – also institutions- und unternehmens-, angebots- und programm- sowie rezeptionsgeschichtlichen Fragen. Darüber hinaus erforscht er aktuelle kommunikative Prozesse über Vergangenheit, also medienvermittelte erinnerungskulturelle und vergangenheitspolitische Handlungen wie beispielsweise History Memes und Social Media-History-Praktiken auf Instagram und TikTok.
Hans-Ulrich Wagner co-leitet die Research Group „Partizipation und Aneignung” im Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“. Er ist Mitbegründer und Steering Committee Member des internationalen Forschungsnetzwerk „Entangled Media Histories“.
Zahlreiche Publikationen widmen sich der massenmedialen Kommunikation in der Weimarer Republik, dem „Dritten Reich“ und der Nachkriegszeit, den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten NWDR, NDR und HR, der Nachrichtenagentur dpa, der Hörspiel- und Literaturarbeit in den Medien sowie den Sound Studies.
Publikationsverzeichnis von Dr. Hans-Ulrich Wagner (Stand 4/2026)