Das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) strukturiert seine Forschungsplanung über drei Programmbereiche. Es erhält eine Grundfinanzierung für seine Forschung, es ist also nicht ausschließlich auf Drittmittel angewiesen. Es kann daher seine Forschungsvorhaben längerfristig planen und vorantreiben.
Die programmbezogene Forschung orientiert sich an grundlegenden und auf einen Zeitraum von mehreren Jahren angelegten Fragestellungen. Diese werden durch aufeinander aufbauende Eigen- und Drittmittelforschung bearbeitet. Diese Programme sind jeweils disziplinübergreifend konzipiert und gehen von konkreten Leitfragen aus, die in konzertierter Form beantwortet werden sollen.
Aus der Aufgabe des Instituts, die Entwicklung öffentlicher Kommunikation in der Mediengesellschaft zu erforschen, leiten sich folgende Programmbereiche ab:
- Programmbereich 1 Gesellschaftliche Funktionen von Kommunikation und Medien untersucht Kommunikationsprozesse als Basis und Voraussetzung gesellschaftlicher Selbstverständigung.
- Programmbereich 2 Kommunikationsstrukturen und ihre Gestaltung untersucht, wie Kommunikationsräume funktionieren, welche Regeln sie brauchen und wie sie im öffentlichen Interesse gestaltet werden können.
- Programmbereich 3 Wissenschaftskommunikation, Agile Formate und Bibliotheksdienste bietet Serviceleistungen für die Forscher*innen der Programmbereiche 1 und 2 und für das Gesamtinstitut, aber auch für sein externes Kooperations- und Stakeholder-Netzwerk sowie die interessierte Öffentlichkeit.
Das Institut verknüpft die Bearbeitung langfristiger grundlagenwissenschaftlicher Fragestellungen produktiv mit praxisorientierter Expertise für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Die Arbeit ist dabei stets den Maßstäben wissenschaftlicher Exzellenz und dem Grundsatz der Unabhängigkeit der Forschung verpflichtet.