Ein Internet für alle Menschen

Portrait Matthias C. KettemannWir brauchen keine neuen Grund- und Menschenrechte für das „Internetzeitalter“. Die bereits geltenden Regeln reichen aus. Sie müssen nur technologiesensibel angewandt werden, argumentiert Dr. Matthias Kettemann im Tagesspiegel.

4,4 Milliarden Menschen haben Internetzugang. Das heißt aber auch: 3,3 Milliarden noch nicht. Marginalisierungen werden durch das Internet nicht nur überwunden, sondern zum Teil auch fortgeschrieben. Selbst in hochtechnisierten Gesellschaften finden sich kommuni­kations­technologisch abgehängte Menschen, gerade multipel Diskriminierte leiden unter er­schwer­ten Zugangsmöglichkeiten. Dabei ist das Recht auf Internetzu­gangVorbedingung der Realisierung vieler anderer Menschenrechte, von der Meinungsäußerungsfreiheit bis zum Recht auf Bildung.

Kettemann, M. C. (2019): Ein Internet für alle Menschen. In: Tagesspiegel Digitalisierung & KI Background.

Überblick

Erscheinungsdatum

05.06.2019

Art der Publikation

  • Sonstiges

Projektbezug:

Normen des Netzes

Programmbereich:

PB 2 Kommunikationsstrukturen und ihre Gestaltung

Forschungsgruppe:

Meinungsbildung

Beteiligte Personen:

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