Letzte Aktualisierung: 23.08.2024
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„Die Community ist der Motor im Hintergrund“
Dario Nassal ist Mitgründer des Medien-Start-Ups Buzzard. Seine Idee: die Vielfalt der Perspektiven öffentlicher Debatten aufzeigen und alte Denkmuster aufbrechen. Im Interview spricht er von seiner Arbeit, der Bedeutung der Buzzard-Community und seinen Hoffnungen, die er mit den Nutzer*innen verbindet.
Superwahljahr 2021: Gesellschaftlicher, medialer und rechtlicher Rahmen
Plattformen werden für die politische Willensbildung immer wichtiger. Auch deshalb werden die Betreiber von Internetplattformen durch aktuelle Gesetzesvorhaben auf Bundes und EU-Ebene in neuem Maße in die Pflicht genommen. Dies beeinflusst auch das Verhalten der Nutzer:innen (Bürger:innen und Parteien) und deren Möglichkeit, sich über die Plattformen ihre freie Meinung zu bilden und diese zu äußern.
Was Journalist:innen ihrem Publikum gern sagen würden
Ohne Publikum geht es nicht im Journalismus. Ein Projekt am HBI untersucht dieses Verhältnis und hat Journalist:innen als erstes mal gefragt, wie sie ihr Publikum eigentlich so finden und was sie ihm gern einmal sagen würden.
Die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen zur Zeit des ersten Lockdowns
Das länderübergreifende Forschungsprojekt „Kids‘ Digital Lives in COVID-19 Times“ (KiDiCoTi) hat untersucht, inwiefern die pandemiebedingten Einschränkungen die digitale Mediennutzung Zehn- bis 18-Jähriger in Europa verändert haben und wie ihr Schulalltag während der ersten Phase des Lockdowns im Frühjahr 2020 aussah.
Public Service-Onlineangebote und „Internetspezifische Gestaltungsmittel“
Die gesetzliche Forderung nach "internetspezifischen Gestaltungsmitteln“ für neue öffentlich-rechtliche Angebote führt zu einem Paradigmenwechsel bei der Konkretisierung des Programmauftrags im Netz: Neben programminhaltlichen Anforderungen müssen nun auch softwarebasierte Ordnungslogiken berücksichtigt werden.
Wie viel Fiktionalität verträgt ein historischer Instagram-Account?
Um eine historische Figur wie Sophie Scholl auf Social Media zum Leben zu erwecken, braucht es sorgfältige Quellenarbeit und ein Quäntchen Fantasie. Wo endet Fakt, wo beginnt Fiktion? Eine Grenzwanderung mit Fallstricken.
„Liebes Publikum…“ – Arts-Based Research in der Journalimusforschung
Zeichnen oder kreatives Schreiben sind als wissenschaftliche Erhebungsmethoden zwischen den klassischen Befragungen und Inhaltsanalysen eher die Ausnahme. Einige Forscher:innen fordern jedoch mehr Methodeninnovation. Warum diese gerade für die Journalismusforschung wertvoll sein kann, wissen Friederike Deichsler und Wiebke Loosen.
Corona im Wissenschaftsjournalismus: „Es gab nur noch ein Thema“
Irene Broer erforschte gerade das Science Media Center Germany, als erste Nachrichten über eine „mysteriöse Lungenkrankheit“ in China die Redakteur*innen erreichten. In den folgenden Wochen wurde sie Zeugin einer journalistischen Ausnahmesituation. Im Media Research Blog-Interview berichtet sie davon.
„Wer die `Vierte Gewalt´ ernst nimmt, muss alle Medien gleichbehandeln“
Das Bundesverfassungsgericht teilt vor seinen offiziellen Urteilsverkündungen Exklusivinformationen mit ausgewählten Journalist*innen. Darf es das? Der Medienjurist Matthias K. Klatt erklärt im Interview, wie es um die Beziehung von Justiz und Medien bestellt und wie diese geregelt ist.