Letzte Aktualisierung: 23.08.2024
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Corinna hat Corona: Trackingtechniken und Rechtsfragen
Als Instrumente zur Begegnung der Coronavirus-Pandemie werden Tracking-Ansätze heiß diskutiert. Was hinter der Technik der massenweisen Ortung von Smartphones steckt, was sie für die Bekämpfung der Ausbreitung des Virus verspricht und welche rechtlichen Herausforderungen es beim Einsatz gibt, erklären Stephan Dreyer und Florian Wittner.
Fünf Jahre Haft für kritische Berichte? Ungarns Demokratie als Opfer von Corona
Während der Bundestag zeigt, wie effektiv (und überraschend digital) er in Krisenzeiten arbeiten kann, hat sich das ungarische Parlament selbst entmachtet. Besonders auf die Medien kommen schwierige Zeiten zu. Auf „Fake News“ zu Corona stehen bis zu fünf Jahre Haft. Jetzt wäre die EU gefragt, doch deren Rechtsstaatsmechanismus hat sich bislang als wenig effektiv erwiesen.
Wie informieren wir uns in der Coronakrise?
Das Informationsbedürfnis in der Coronakrise ist enorm. Es gibt viele Fragen, aber wenig klare Antworten. Wie sich Menschen in der aktuellen Krisensituation informieren und warum es gerade ein Podcast zu beachtlicher Bekanntheit geschafft hat, weiß Mediennutzungsforscher Sascha Hölig. Die Fragen stellte Johanna Sebauer.
Auswahlkritierien im Wissenschaftsjournalismus
Weltweit werden jährlich mehr als 2,5 Millionen neue wissenschaftliche Studien publiziert. Wie entscheiden Journalist*innen, über welche Studien sie berichten? Eine Befragung unter 104 Wissenschaftsjournalist*innen gibt Auskunft.
Anne-Kristin Polster: „Anfangs herrschte interdisziplinäre Sprachverwirrung“
Im Interview ist Anne-Kristin Polster. In ihrer Dissertation untersucht sie, inwiefern der Jugendmedienschutz "Medienfiguren" abdeckt. Damit sind "medial vermittelte Bezugspunkte" gemeint, zu denen Kinder und Jugendliche eine Beziehung aufbauen. Zum Beispiel YouTuber oder Charaktere aus Fernsehserien.
Watchdog-Journalismus in Mexiko
Die Zeiten, in denen Presse und Politik in Mexiko einander kameradschaftlich den Rücken freihielten, mögen vorbei sein, dennoch hat es kritischer Journalismus schwer in diesem Land. Die Journalistin und Medienforscherin Verónica Sánchez forscht nach den Gründen.
Irene Broer: „Wer promoviert, braucht Zeit und Selbstvertrauen“
Irene Broer kommt aus Groningen in den Niederlanden. 2018 kam sie als Doktorandin ans HBI. Durch ihr Bachelorstudium in Kulturanthropologie und ihr Masterstudium in Journalismus, ist sie mit einer vielfältigen Palette an sozialwissenschaftlichen Methoden vertraut. In ihrem Dissertationsprojekt erforscht sie Wissenschaftsjournalismus mit einer ursprünglich aus der Anthropologie entlehnten Methode: der teilnehmenden Beobachtung.
Mediennutzung auf der Flucht
In Flüchtlingsunterkünften herrschen spezielle Informationsbedürfnisse. Philipp Seuferling erforscht Mediennutzungspraktiken von historischen Geflüchteten in Deutschland von 1945 - 2000. Seine Erkenntnisse sind auch für die Gestaltung aktueller Medien- und Migrationspolitik relevant.
Lisa Merten: „Bei Blockaden hilft es mir, gemeinsam mit anderen zu schreiben“
Lisa Merten im Portrait: Lisa Merten ist seit 2015 Junior Researcher am HBI. In ihrem kumulativen Dissertationsvorhaben befasst sie sich mit Praktiken der Nachrichtennutzung in und um soziale(n) Medien.